Grenzgänger in die Schweiz und PKW-Privatnutzung

Auf Basis des EuGH-Urteils vom 07.03.2013 (mit Änderung der Verordnung zum Zollkodex – Art. 561 Abs. 2 ZK-DVO) ergeben sich m.E. ab 1. Mai 2015 für Grenzgänger in die Schweiz mit Ansässigkeit in Deutschland, die ein Firmenfahrzeug des Schweizer Arbeitgebers auch für private Zwecke nutzen können, gravierende Änderungen. Sowohl was die Verzollung (wenn das Fahrzeug inder EU produziert wurde, entfällt diese vielleicht) als auch die Einfuhr-Umsatzsteuer und die Immatrikulation des Fahrzeugs angeht, aber auch die Nutzungswertversteuerung im Rahmen der deutschen USt-Besteuerung führen m.E. dazu, dass dieser geldwerte Vorteil nun für Grenzgänger keinen „Sinn“ mehr macht. Hier ist Handlungsbedarf und zwar sofort angebracht. Dies gilt – mit „Schweizer Vorzeichen und ohne eine MWSt-Veranlagung“ auch für die geschäftliche Nutzung des Privatfahrzeugs des Grenzgängers in der Schweiz.

Grenzgaenger Deutschland Schweiz

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Dipl. Kfm. Gerold Miessl
Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht Schwerpunkt: Grenzgänger Schweiz